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Haartransplantation

Wie auch Falten gehört der Haarausfall, insbesondere bei Männern, zum Prozess des Älterwerdens dazu.

In manchen Fällen beginnt der Ausfall der Haare sehr früh, was häufig zu einer großen seelischen Belastung der Betroffenen führt.

Sie fühlen sich nicht männlich und vital, sondern entwickeln nicht selten Angst im Umgang mit ihren Mitmenschen.

Eine Haartransplantation (Haarverpflanzung) ermöglicht es, kahlen Stellen mit natürlichem Haar aufzufüllen.

Dazu wird heute in der Regel Eigenhaar (Eigenhaarverpflanzung) aus noch dicht behaarten Regionen des Kopfes – insbesondere vom Hinterkopf- oder Nackenbereich – entnommen. Die Haare in diesen Regionen sind nicht vom genetisch bedingten Haarausfall betroffen und werden somit nach der Transplantation ein Leben lang halten.

Vor der Operation

Vor einer Haartransplantation sollten Sie für die Dauer von etwa vierzehn Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Aspirin als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.

Raucher sollten ihren Nikotinkonsum bereits vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden.

Zunächst wird ausführlich besprochen, wie der neue Haaransatz verlaufen soll. Dabei wird darauf geachtet, Wünsche zu berücksichtigen und ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.

Der Eingriff erfolgt ambulant, das heißt, Sie können anschließend wieder nach Hause gehen.

Ablauf der Operation

Zu Beginn der Behandlung wird am Hinterkopf ein Hautstreifen entnommen. Anschließend wird die Haut sorgfältig vernäht. Die Narbe wird unter den Haaren nicht sichtbar sein.

Aus diesem Hautstreifen werden die Transplantate hergestellt. Diese können jeweils ein bis fünf Haare enthalten. Bevor diese nun transplantiert werden können, muss die kahle Kopfhaut entsprechend vorbereitet werden.

Dazu werden unter örtlicher Betäubung Löcher in der Größe der Transplantate in die Kopfhaut eingeschlitzt oder eingestanzt.

Der Haaransatz und die Geheimratsecken werden mit einzelnen Härchen natürlich geformt. Die Bereiche dahinter werden mit Haargruppen aufgefüllt.

Nach der Operation

Direkt nach der Haarverpflanzung sollten Sie den Kopf mit einer Mütze oder Kappe schützen.
Bereits nach etwa drei bis fünf Tagen sind die Transplantate eingeheilt und das vorsichtige Haare waschen wieder möglich.

Nach circa zwei Wochen werden die Fäden an der Entnahmestelle der Transplantate gezogen.

Ihr Nutzen

Die verpflanzten Haare beginnen nach etwa drei Monaten, wie die restlichen Haare auch, zu wachsen.

Ihre Lebensqualität ist wieder hergestellt. Sie wirken wieder vital und leistungsfähig und können voller Selbstvertrauen Ihren weiteren Lebensweg beschreiten.